Ernährungsumstellung – Warum wirst du immer wieder schwach?

 |  19. November 2021  |   Ulrike Feldmann  |  

Im Feuer deiner Selbstsabotage 

Warum ist es nur so schwierig an (Ernährungs-)gewohnheiten etwas zu verändern, von denen du ganz genau weißt, dass sie dich langfristig alles andere als gesund erhalten? Warum findest du dich nach anfänglicher Euphorie immer wieder in den selben Strukturen wieder, die du eigentlich überwinden wolltest? Warum wirst du immer wieder schwach, obwohl dein Verstand es doch besser weiß?

Die meisten Coaches würden an dieser Stelle jetzt einwenden, dass Fragen nach dem WARUM selten zur Lösung eines Problems beitragen. Ich tue es jetzt aber trotzdem mal, denn ein paar Dinge solltest du über diese Zusammenhänge schlichtweg wissen, um dich dann selbstständig der Lösung zuzuwenden. Das „Problem“ aber auch der Schlüssel zur Lösung liegt zwischen deinen beiden Ohren!

Hast du das Gefühl, dass dir dein Gehirn wirklich dient? Oder ist es eher anders herum? Und du fühlst dich die meiste Zeit von deiner Steuerzentrale eher benutzt? Hast du die Macht über deine Gedanken und Handlungen, oder drängen sie sich des öfteren einfach auf?

Um gleich beim Thema Essen zu bleiben: Wie oft findest du dich vorm Kühlschrank oder Süßigkeitenschrank wieder, und du weißt ganz genau, dass es jetzt NICHT um Hunger im eigentlichen Sinn geht. Und doch landet der Schokoriegel in deinem Bauch. Obwohl dein Verstand Einwände hat, gibt es diese Kraft, die einfach stärker ist.

WAS IST HIER LOS? Und noch viel wichtiger ist, wie kannst du diese Situationen in Zukunft meistern? Denn mein erklärtes Ziel  ist, dich wirklich nachhaltig darin zu unterstützen, dass dieses Mal der entscheidende und positive Unterschied in deinem Leben wirklich sichtbar wird, und du dein Ziel erreichst.

How to use your brain 

Eine kleine Gebrauchsanweisung für dein Gehirn

Kennst du im Fernsehen die Nachrichten für Kinder „Logo“? Ich liebe diese Sendung, weil ihre Macher im Hintergrund in der Lage sind, komplizierte Zusammenhänge einfach und logisch darzustellen, dass sie jedes Kind versteht. Und mal ehrlich, wir Erwachsenen können davon auch nur profitieren. Wie oft, stehen wir vor unseren Kindern und müssen vor ihren Fragen im Grunde kapitulieren, weil wir die Welt selbst nicht durchschauen.

Mit den Abläufen in unserem Körper ist das ganz ähnlich. Wir haben diesen unglaublich intelligenten Körper für unsere Heldenreise geschenkt bekommen und wissen doch so wenig über ihn. Wie er uns dient und wie wir in eine wirklich erfolgreiche Kommunikation und Co-Creation mit ihm treten können, damit unser Leben blüht.

Ulrike Krone

Also, mach vielleicht noch einmal das Fenster auf und lass frische Luft rein. Das, was jetzt kommt, kann den entscheidenen Unterschied in deinem Leben bewirken und es auf eine völlig neue Ebene heben.

Deine Gedanken werden Dinge

Das kleine 1 x 1 der Neuroplastizität

Hast du dich schon einmal gefragt, wie das eigentlich funktioniert mit unserer Gehirnentwicklung? Wie lernt ein Kind nach und nach seine Wirklichkeit wahrzunehmen, und wie entsteht unser Bild von uns selbst? Der Schlüssel liegt in der Fähigkeit der Neuroplastizität unseres Nervensystems. Doch was heißt das?

Neuroplastizität ist die Fähigkeit unseres Gehirns, sich zu regenerieren, sich neu zu strukturieren und zu verschalten. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist es mit einer Unmenge an Nervenzellen ausgestattet. Doch allein das Vorhandensein einzelner Zellen bedeutet nicht viel. Wie hilflos ist ein Neugeborenes? Wie viele Entwicklungs- und Reifungsschritte muss es durchlaufen, um selbstständig zu werden. Das geschieht durch eben diese Vernetzung von Nervenzellen. So lernt es greifen, laufen, essen, trinken aber auch unsere Art zu denken, uns selbst und die Welt wahrzunehmen, ist ein Ergebnis dieser frühen Vernetzungen. So entstehen zunächst zarte Verbindungen (Synapsen) zwischen einzelnen Nervenzellen, die z.B. durch ständiges Wiederholen immer fester und größer werden. Die meisten Bewegungsabläufe haben irgendwann so feste Strukturen, dass sie im Grunde automatisch und unterbewusst ablaufen.

Unser System ist somit von unterschiedlich großen vernetzten Datenautobahnen durchzogen. Was unsere Körperfunktionen angeht, ist das zunächst mal recht einleuchtend, aber das gleiche spielt sich auch im Bereich unserer Gedanken, der Entstehung unseres Selbstbildes und damit unserem gesamten Erlebens ab.

Ein Kind hat im Mutterleib zwei ganz wesentliche Erfahrungen gemacht. Es konnte sich entwickeln, wachsen, ausbreiten und war dabei bedingungslos angenommen und genährt. Im Leben angekommen wird dieses Kind ziemlich schnell gebremst. Denn egal, wie geliebt und gewünscht ein Kind von seinen Eltern ist, es wird die Erfahrung machen, dass es nicht mit allen seinen Anteilen bedingungslos angenommen wird. Schon ein Säugling spürt, dass sein Schreien bei der Mutter nicht so ankommt, wie sein Lächeln. In seinen Büchern beschreibt der Neurowissenschaftler Prof. Gerald Hüter, dass ein Kind heute bis zu 500 mal am Tag die Info bekommt: Du nervst! Du bist gerade zu viel! Du bist so wie du bist nicht richtig! Das kannst du nicht!

Zuwendung und Liebe ist an Bedingungen geknüpft! Auch hier entstehen so die ersten Datenautobahnen! Das sind die Geburtsstunden unserer Glaubenssätze über uns selbst, die Welt, die unser Erleben prägen.
Jetzt wird dein Denker vielleicht einwenden und protestieren:


Sind denn alle Eltern Versager?

Was ist mit den vielen schönen Erfahrungen der Kindheit...?

.... mit all den Dingen, die Eltern wundervoll und richtig machen. Spielen die keine Rolle? Um das zu verstehen, braucht es das Bewusstsein dafür, welche Aufgabe dein Gehirn im Grunde hat:
  • Es soll dein Überleben sichern!
  • Es löst leidenschaftlich gern Probleme!
  • Es arbeitet dabei gerne im Energiesparmodus!
Für unser Überleben sind die schönen Erlebnisse und Erfahrungen nett aber im Grunde eher unwichtig. Das, was sich unser Gehirn merkt, sind die gefährlichen und problematischen Erlebnisse und es entwickelt Strategien (Vernetzungen), um damit fertig zu werden.
Im Grunde geht es immer um das Handeln der Diskrepanz zwischen deinen Grundbedürfnissen nach Entfaltung, Wachstum und bedingungslosem Angenommenensein und der Realität.

Ein Kind braucht die Zuwendung seiner Eltern, wie die Luft zum Atmen und es wird alles tun, um irgendwie zu gefallen und sicher durchzukommen. Was am Anfang noch ein Spiel ist, wird zum Paradigma. Das heißt irgendwann, schon sehr früh in deiner Kindheit, hinterfragst du das Ganze nicht mehr: 
Ulrike Krone

Du siehst die Wirklichkeit nicht wie sie ist, sondern immer nur deine Interpretation der Dinge, die dir passieren.

Die Geburtsstunden unseres verbreiteten Mangelbewusstseins

Dein Gehirn erzählt dir eine Geschichte und irgendwann glaubst du sie...

  • Ich reiche nicht....!
  • Ich bin nicht gut genug...!
  • Ich bin nicht sportlich genug...!
  • Ich bin nicht schlank genug...!
  • Ich bin nicht reich genug...!
  • Ich bin nicht vital und gesund genug...!
  • Ich bin nicht konsequent genug...!
  • Ich ernähre mich nicht gut genug...!
  • Ich kann das nicht...!
  • ....!
Die Prägung unsers Selbstbildes hängt damit stark von frühen Erfahrungen in der Kindheit ab. Hinzu kommen kollektiv etablierte (Schönheits-)Ideale unserer Hochglanzwelt. Ob es dir bewusst ist oder nicht, wenn du vor dem Spiegel stehst, wird es den Anteil in dir geben, der sich vergleicht.

Durch welche Brille schaust du auf deinen Körper?

Ist dir bewusst, WER dieses Idealbild eines schönen (Frauen-)Körpers kreiert und gesellschaftlich etabliert?
Viele erfolgreiche und einflussreiche Modedesigner sind homosexuelle Männer. Es liegt in der Natur der Sache, dass aus ihrem Empfinden für Schönheit und Ästhetik eher androgyne Formen entstehen. Dieses künstlich geschaffene Ideal wird seit Jahrzehnten zum persönlichen Drama von Mädchen und Frauen.
Natürliche weibliche runde Formen werden kategorisch abgewertet und so eröffnet sich für viele Mädchen und Frauen mit der Pubertät ein weiterer Kriegsschauplatz im Kampf gegen sich selbst und den eigenen Körper, der nicht selten ein Leben lang anhält.Bitte mach dir bewusst, dass auch das nur eine Geschichte in deinem Kopf ist, die du dir selbst erzählst, und die du für die Wahrheit hältst. Was für eine Verschwendung! Hand auf`s Herz: Mit welchen Irrtümern über dich und dein Selbstbild bist du unterwegs?

Du bist nicht die Stimme in deinem Kopf...

...wie real sie dir erscheinen mag!

Findest du nicht, es wird Zeit endlich in deine Kraft zu kommen, diesen Mindfuck los zu werden und das Leben zu Leben, das du dir wünscht, das auszustrahlen, was du wirklich bist?
Diese innere Stimme bist nicht du. Es sind Gedanken, die irgendwo herkommen, wieder gehen, doch so lange sie da sind, glauben wir ihnen und halten sie auch noch für DIE Wahrheit über die Welt und über uns. Wenn heute so viel vom Thema „Erwachen“ und Bewusstseinsveränderung die Rede ist, ist das für mich genau der Punkt:
  • Aufwachen aus diesem Irrtum!
  • Dir deine Macht über deine Gedanken ins eigene Spielfeld holen!
  • Die Verantwortung für dein Erleben übernehmen!
Als kleines Kind warst du dir dieser Gehirnwäsche nicht bewusst, doch jetzt bist du groß, kannst es verstehen und durchschauen. Es wird höchste Zeit, dass du diesem kleinen Kind in dir von diesem großen Irrtum erzählst und es so nach Hause holst.

Die gute Nachricht ist....Das mit der Neuroplastizität funktioniert bis ins hohe Alter. D.h. die synaptischen Verbindungen, die aktuell deine Gedanken und dein Erleben prägen, können verändert werden! Du kannst lernen neu zu denken und so entstehen neben den eingefahrenen „Autobahnen“ in deinem Nervensystem neue Verbindungen, die, wenn du sie bewusst immer wieder „benutzt“ immer größer werden. Die alten Verschaltungen verlieren ihre Kraft. Ich benutze hier gerne das Bild vom Löwenzahn, der durch den Asphalt bricht. Langsam aber sicher holt sich die Natur so ihr Land zurück und überblüht alte Straßen und Wege. Klingt ein bisschen nach Arbeit? Ist es auch!!

Vom Irrtum unserer westlichen Flachlandspiritualiät

Die Lösung per Knopfdruck und über Nacht...?

Ich weiß, dass in der psychospirituellen Szene Methoden kursieren, die dir dabei helfen sollen, deine alten Glaubenssätze quasi über Nacht loszuwerden. Grundsätzlich ist immer alles möglich, und es gibt sicherlich auch spontane große Transformationsprozesse, wenn die Zeit reif ist.

Wenn das ganze für dich bisher so nicht funktioniert hat, bist du nicht etwa zu blöd, um mitzuspielen und du musst auch nicht warten, bis es für dich vielleicht mal an der Zeit ist. Du kannst dich ganz einfach für dich auf den Weg machen und mit den gewonnenen Erkenntnissen dein Gehirn bewusst neu „benutzen“ und ihm neue verrückende Aufträge geben.

Doch sei darauf gefasst, dass dein Gehirn nicht sofort widerstandslos mitmacht. Das sind die Momente, in denen wir nach anfänglicher Euphorie dann doch wieder scheitern und aufgeben. Du weißt sicher, dass es sich mit unserem bewussten Verstand wie mit der Spitze eines Eisbergs verhält. Der weitaus größte Teil, der uns beeinflusst, ist das Unterbewusstsein, das uns maßgeblich steuert.

Lebendiger dargestellt: Wenn du jetzt herkommst und deine Ernährungsgewohnheiten verändern möchtest, verhält es sich wie mit einem kleinen Motorboot, das an der Oberfläche die Richtung wechselt. Es ist verbunden mit einem großen, schweren U-Boot (Unterbewusstsein), das weiterhin in die alte Richtung fährt. Die beiden Boote driften auseinander und es entsteht auf der Leine, die die beiden verbindet eine Spannung.Das ist erst einmal verständlich, wenn du noch einmal auf die Aufgaben unseres Gehirns schaust.
  • Es soll dein Überleben sichern!
  • Es löst leidenschaftlich gern Probleme!
  • Es arbeitet dabei gerne im Energiesparmodus!
Jede Veränderung ist für unser Gehirn potentiell eine Gefahr und es steuert uns dann gerne wieder in die gewohnte, sichere, wenn auch unangenehme Komfortzone. Denn dort kann uns nichts passieren, da überleben wir. Das ist der Auftrag seit 10.000den von Jahren. Es ist also normal, dass du mental diese innere Spannung spürst, vielleicht in Form von Unruhe, Unlust, Angst, Genervtsein....

Aber bei einer Ernährungsumstellung kann es auch körperlich zu Reaktionen kommen, die wir ebenfalls als unangenehm empfinden und die Stress auslösen. Wenn wir unserem System neuen „Treibstoff“ anbieten, muss sich unser Körper auf allen Ebenen an die Veränderungen gewöhnen. Egal wie ungesund dein Lebenswandel bisher war, er hat dich irgendwie in einer Art Gleichgewicht gehalten, an das sich dein Gehirn angepasst hat. 
Ulrike Krone

Jede Veränderung, auch eine noch so gesunde, bedeutet erst einmal Stress. 

An dieser Stelle heißt es nun, dein Bewusstsein einschalten! Verständnis und Mitgefühl mit den Reaktionen haben! Aber jetzt ist es an der Zeit, deinem Gehirn und deinem Denker klar zu machen, dass du es ernst meinst! Doch damit dein U- Boot unter der Oberfläche einlenkt braucht es Überzeugungskraft!

Begeisterung und Freude - der goldene Schlüssel zum Erfolg

Vom Geheimnis unserer Kinder...

Kleinkinder lernen deshalb so schnell, weil sie von allem, was sie anfangen begeistert sind. Unser Gehirn liebt Problemlösungen, und es läuft zu Höchstform auf, wenn wir Dinge mit Vorfreude und Begeisterung angehen. Dopamin ist der Botenstoff, der diese Empfindungen in uns wachruft. Kinder haben noch bis zu 500 Begeisterungsstürme am Tag. Wie sieht es bei dir aus??

Und hier liegt insbesondere bei der Veränderung von Lebens- und Ernährungsgewohnheiten echt der Hase im Pfeffer. Das solltest du jetzt einmal für dich klar kriegen, denn sonst tappst du unweigerlich wieder in die Fallen, die du aus der Vergangenheit ja vielleicht schon kennst.

Wo um alles in der Welt soll Begeisterung und Freude entstehen, wenn du deinen jetzigen Zustand ablehnst und der Weg zu deinem Ziel (Ernährungsumstellung) auch wenig Spaß verspricht?
Das kann hirnphysiologisch nicht wirklich funktionieren! Hier kommt es also doppelt dick! Und das ist auch der Grund, warum so viele Menschen immer wieder scheitern, wenn es um das Thema Ernährung geht.Wie holst du dein Gehirn nun mit ins Boot?

1. Ist  eine Ernährungsumstellung wirklich dein Tool?
Ist es das Rad, das du jetzt einsetzen möchtest, um deinem Körper zu helfen, wieder in seine Kraft zu kommen?
Ich stelle diese Frage am Anfang immer sehr ehrlich, denn auch ich möchte Freude an meiner Arbeit haben. Und wenn das Thema Essen, Kochen gut für sich sorgen nicht ein Minimum an Freude und Interesse auslöst, bist du hier nicht richtig. Dann fang woanders an. Vielleicht sehen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Du siehst, mir liegt nichts am Missionieren und ich trete hier nicht an, um Menschen krampfhaft vom Sinn gesunder Ernährung zu überzeugen.In den meisten Fällen kommt die Antwort: „Ich möchte das wirklich, aber die richtige Freude kommt nicht auf, weil ich den Weg noch nicht kenne und ich Angst vor zu viel Verzicht habe.“

Hier ploppen dann verbreitete Glaubenssätze zum Thema hoch:
  • Gesunde Ernährung macht keinen Spaß! 
  • Gesunde Ernährung bedeutet Verzicht!
  • Gesunde Ernährung  ist nichts für meine Familie!
  • Gesunde Ernährung ist was für Ökos, Spaßbremsen und Moralapostel!
  • Gesunde Ernährung schmeckt nicht!
  • Gesunde Ernährung kann ich mir nicht leisten!
  • Gesunde Ernährung kostet Zeit, die ich nicht habe!
  • Gesunde Ernährung ist irgendwie anstrengend!
  • ....!
Kommt dir das bekannt vor? Also, wenn du grundsätzlich positiv gestimmt bist, wirst du jeden Glaubenssatz mal auf deiner Großhirnrinde zergehen lassen können, und dann wirst du feststellen, dass es auch alles ganz anders sein kann. Es ist aber wichtig, dass du dich mal mit diesen inneren Überzeugungen und Befürchtungen auseinandersetzt, damit du deinen Denker an dieser Stelle bewusst aushebeln kannst.

Du hast die Wahl auch bewusst in die Freude zu kommen, neugierig aufzubrechen in der Erwartung, dass der Weg dir Spaß macht. Dafür kannst du dich ENTSCHEIDEN! Hab an dieser Stelle noch einmal Verständnis für dein Gehirn. Es will dich warnen, weil nicht klar ist, ob du außerhalb des Gewohnten noch sicher bist. Schließlich geht es ja auch um etwas sehr elementar Überlebenswichtiges: DEIN ESSEN

2. Hol dir das, was du erreichen möchtest mit allen deinen Sinnen in die Gegenwart
Diese Fähigkeit unterscheidet uns von allen Lebewesen auf diesem Planeten. Unser Gehirn ist in der Lage über Dinge nachzudenken, die gerade nicht real vorhanden sind. Fluch und Segen zugleich! Überleg mal, wie viel Zeit und Energie du am Tag damit verbringst, über Dinge nachzudenken, die entweder vorbei sind, oder die evtl. in der Zukunft eintreten könnten. Unser Gehirn liebt Probleme und versucht sie zu lösen! Wenn wir ihm keinen klaren Auftrag geben, was es für uns lösen soll, macht es sich „selbständig“ und führt auf dem Boden unserer Erfahrungen ein Eigenleben.

Du kennst das: Du kannst nicht NICHT denken. Irgendwas rauscht immer in unserem Kopf hin und her. Nicht umsonst erfreuen sich innere Einkehr und Meditation wachsender Beliebtheit, weil wir in diesem Zustand wenigstens mal in der Lage sind, uns beim Denken zuzuschauen. Ich vergleiche das sehr gerne mit einem Flug über den Wolken:

Stell dir vor, du stehst an einem verregneten, nebeligen Tag am Flughafen und steigst in ein Flugzeug, steigst immer höher und irgendwann bricht es durch die Wolkendecke hindurch und darüber ist blauer, klarer Himmel. Und der ist immer so.
Das ist unser Bewusstsein, und die Wolken sind die Gedanken, die an unserem inneren Auge vorbeiziehen. In diesem Zustand weißt du, dass du NICHT deine Gedanken bist, sondern viel größer, viel weiter, viel mehr. Du bist das Bewusstsein.Wie oft stehst du unten auf der Erde, siehst in den grauen Himmel und bist davon überzeugt, dass die Wolken ALLES sind?Diesen Umstand, dass unser Gehirn so Unglaubliches kann, machen wir uns jetzt zu nutze. Du malst dir dein schönstes Bild zum erreichen deines Ziels aus und holst es mit allen deinen Sinnen in die Gegenwart.
Wenn du Gewicht verlieren möchtest, um dich vitaler, fitter, schöner zu fühlen, dann spinn mal so richtig rum und füll es emotional mit allem, was dir wichtig ist. UND FÜHL ES, ALS WÄRE ES BEREITS REAL.Bei den nüchtern Veranlagten, kommt jetzt der Einwandt: „Dann mach ich mir doch wieder nur was vor!“ Stimmt! Aber mach dir bewusst, dass alles andere doch auch nur ein Spiel ist. 
Ulrike Krone

Wenn jeder die Welt durch die Brille seiner Erfahrungen sieht, ist doch alles ein Spiel. Dann kannst du auch die Regeln neu schreiben und neu wählen, was du ab heute mehr erleben möchtest.

Mach dir nochmal bewusst: Wenn du es nicht tust, beschäftigt sich dein Denker halt mit anderen Problemen, die dir nicht wirklich dienen und dem Leben näher bringen, das du eigentlich leben möchtest. Weil dieses „Ziele in die Gegenwart holen“ für einige gar nicht so einfach ist, führe ich Menschen in der Zusammenarbeit Schritt für Schritt zu diesem neuen Bewusstsein:

Mit Träumen beginnt eine neue Realität....

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Ulrike-Krone

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