Juni 21

by Ulrike Feldmann

Bist du auch ein Sommerkind ? Für mich ist diese Jahreszeit einfach die perfekt Zeit,  das Leben zu genießen. An einem warmen Sommerabend im Garten mit einem leckeren Getränk den Tag mit meinen Liebsten ausklingen zu lassen, der Sonne beim Untergehen zuzusehen – einfach wunderschön. Wer möchte dabei nicht einen leckeren Cocktail schlürfen? Während lange Zeit die Alternative zu Alkohol und zuckerhaltigen Drinks das Mineralwasser oder allenfalls die Fruchtschorle das höchste der Gefühle war, gibt es gute Nachrichten:  Gesund und Genuss schließen sich auch in diesem Bereich deines Lebens nicht mehr aus. Hasst du Lust  die Natürlichkeit von alkoholfreien Cocktails und Limonaden kennenzulernen? 

Gift im Glas – Die Kehrseite beliebter Cocktails und Mixgetränke

Warum du die Zutatenliste deiner Lieblingsgetränke unter die Lupe nehmen solltest 


Während wir unsere Lieblings-Sommerdrinks genießen, sind wir uns selten bewusst, dass sie oft mit Inhalts- und Zusatzstoffen um die Ecke kommen, deren gesundheitliches Risiko allzu gerne unterschätzt und klein geredet wird.

Von versteckten Chemikalien bis hin zu potenziell schädlichen Süßungsmitteln gibt es eine ganze Bandbreite an Substanzen, die in Cocktails und Mixgetränken lauern und deine Gesundheit beeinträchtigen können.

Sommercocktails – Zusatz- und Inhaltsstoffe, die es in sich haben

Mir liegt es fern, als Spaßbremse und Gesundheitsapostel mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten. Ich habe selbst über Jahre immer mal gerne im Restaurant, im Urlaub oder auf Parties einen Cocktail bestellt. Es gab Momente, da war mir der Spaß, der Genuss, die Geselligkeit unter Freunden wichtiger als der Gedanke an meine  Gesundheit und die Wirkung dieser Getränke in meinem Körper. Ich kann dich also gut verstehen, wenn du beim Lesen dieser Zeilen vielleicht denkst: "Jetzt soll ich auf diese kleinen Genussmomente auch noch verzichten...?"

Wichtig an dieser Stelle: Es geht nicht darum, dir etwas zu verbieten, sondern ein Bewusstsein zu schaffen, auf dem du vielleicht ganz natürlich ohne dogmatisch zu werden, dich immer weiter in Richtung eines gesunden Gleichgewichts bewegst. Das geschieht dann tatsächlich ganz automatisch...

Bereit, dich der Kehrseite von Cocktails und Limonaden zu widmen?

Hier einige Beispiele für Zusatz- und Inhaltsstoffe, die in vielen Mixgetränken und industriell erzeugten Limonaden enthalten sein können:
  1. Benzol: Insbesondere bei der Kombination von Alkohol mit zitrusbasierten Säften oder Limonaden kann Benzol entstehen.Benzol ist als krebserregend bekannt und steht im Verdacht, Leukämie und andere Krebsarten zu verursachen. Es gibt strenge Richtlinien und Vorgaben über Höchstmengen für Getränkehersteller. Allerdings möchte ich dich an dieser Stelle dafür sensibilisieren, dass Cocktails ja oft selbstgemixt sind. Und hier können sehr wohl bedenkliche Mengen entstehen, ohne dass es dir bewusst ist oder es jemand kontrollieren könnte. 

  2. Aspartam / Süßstoffe: Aspartam ist ein künstlicher Süßstoff, der in vielen zuckerfreien Getränken enthalten ist. Dieser Süßstoff wird kontrovers diskutiert. Fakt ist: Aspartam zerfällt im Körper unter anderem zu Methanol, einem Alkohol, der als hoch giftig für unseren Stoffwechsel eingestuft wird. Er wirkt auf das Nervensystem, verändert das Gleichgewicht wichtiger Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin. Was wir ebenfalls sicher wissen: Süßstoffe, wie Aspartam verändern und schädigen die Zusammensetzung deiner Darmbakterien, deines Mikrobioms. 

  3. Koffein: Koffein ist als stimulierendes Mittel aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken. Und in vielen Energy-Drinks und einigen Cocktails sind ebenfalls erhebliche Mengen enthalten. Jetzt sagst du dir vielleicht: "Ulrike, Koffein, die halbe Welt trinkt Kaffee und fällt ja auch nicht gleich tot um!"
    Stimmt: Ich möchte dich hier einmal dafür sensibilisieren, dass viele Menschen einen Tag OHNE die Stimulanzien von Kaffee nicht mehr ohne Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen überstehen. Wie ist das bei dir? Kannst du auf Koffein einfach verzichten? Oder, würde dir der "Entzug" doch ganz schön schwer fallen? Nur eine Frage?

  4. Künstliche Farbstoffe: Einige Cocktails, Mixgetränke und Limonaden enthalten künstliche Farbstoffe wie Tartrazin (E102), Allurarot (E129) und Brillantblau FCF (E133). Alles Stoffe, die sich die Natur nie für uns ausgedacht hat, die dein Körper auch nicht kennt, die er mühsam entgiften muss, oder, wenn er das nicht schafft, in irgendwelche Ecken deines Körpers schiebt und einlagert. Im günstigsten Fall schaden sie uns nicht unmittelbar!

  5. Phosphorsäure: Phosphorsäure wird in vielen kohlensäurehaltigen Getränken wie Limonaden verwendet, um den Geschmack zu verbessern. Hohe Mengen an Phosphorsäure können den Mineralstoffhaushalt des Körpers beeinflussen und durcheinander bringen. Hintergrund: Basisches Calcium und saurer Phosphor sind an deinem Knochenauf- und -umbau beteiligt. Dabei haben wir heute das Problem, dass das Gleichgewicht zugunsten der Phosphate verschoben ist, also einem Stoff, der maßgeblich zur Übersäuerung des Gewebes beiträgt. Macht es also Sinn, dir mit Limos und Mixgetränken noch eine Extraportion Säure zu gönnen?

  6. Raffinierter Zucker: Viele Cocktails, Mixgetränke und Limonaden enthalten hohe Mengen an zugesetztem Zucker. Was Zucker in deinem Stoffwechsel anrichtet, würde den Umfang dieses Beitrags sprengen. Wichtig hier: Den meisten Menschen ist beim Trinken eines Cocktails nicht bewusst, wie viel Zucker tatsächlich enthalten ist. Die Zugabe von Säuren (Zitronen, Limonen etc.) lassen jedes Getränk weniger süß erscheinen. Ohne diese Säuren würde uns die Süße sogar ekeln. Oder ist dir bewusst, dass in einem Caipirinha bis zu 10 Stück Zucker enthalten sein können? Die würdest du sehr wahrscheinlich isoliert so nie zu dir nehmen können, ohne dass dir schlecht würde. "Verpackt" in einen Cocktail merkst du es nicht einmal!

Gefährliche Zutaten in Cocktails – Macht nicht die Dosis das Gift?

Das Toxine in einem Fliegenpilz bringen dich auch nicht gleich um, du isst ihn dennoch nicht...

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber die ganze Diskussion um Höchstmengen gesundheitlich bedenklicher Stoffe in unseren Nahrungsmitteln finde ich regelrecht zynisch. Für mich ist es nicht hinnehmbar, dass unserem Essen Stoffe zugefügt werden, die uns schaden können, egal in welcher Dosis. Für mich gehören die da nicht rein. Und wenn ich die Wahl habe, es also bewusst entscheiden kann, ob ich solche Zusatzstoffe aufnehme, entscheide ich mich mittlerweile immer kompromissloser dagegen. 

Im Übrigen ist das eine Milchmädchenrechnung. Denn mittlerweile ist unser Essen so belastet, dass wir in der Summe sehr wahrscheinlich ohnehin viel zu viele Toxine aufnehmen. Da nutzt ein Grenzwert für ein einzelnes Nahrungsmittel herzlich wenig. 

Aber entscheide selbst, wo du dich da positionierst. Was ist für dich heute und hier stimmig?


Alkoholfreie gesunde Cocktails – Genuss ohne Hintertür

Die Zeiten, in denen alkoholfreie Mixgetränke als fade und langweilig galten, sind vorbei. Heute gibt es eine Vielzahl von Rezepten, die mit frischen Zutaten und natürlichen Aromen aufwarten. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.


Die Kunst der Mixologie: Kreative Kombinationen für den Genuss


Die Mixologie, die Kunst des Cocktailmixens, ist längst nicht nur alkoholischen Drinks vorbehalten. Ich bin mittlerweile ein echter Hobby-Mixer und experimentiere mit unterschiedlichen Zutaten, um alkoholfreie Cocktails zu kreieren, die sowohl geschmacklich als auch optisch beeindrucken. Das Auge trinkt ja mit 😉

Von Kräutern über hausgemachte Sirupe bis hin zu frischen Fruchtpürees – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. 

Cocktails mit natürlicher Süße

Als Alternative zum raffinierten Zucker


Natürlichkeit bedeutet für mich nicht, auf Süße gänzlich zu verzichten, aber die Zugabe von raffiniertem Zucker spare ich mir.  Stattdessen können wir, zurückhaltend dosiert, auf gesündere Süßungsmittel zurückgreifen. Dicksäfte, Kokosblütenzucker  oder frisches Obst sind nur einige Beispiele, wie wir unseren Cocktails und Limonaden eine natürliche Süße verleihen können, ohne auf den Genuss zu verzichten.

Die Firma Sonnentor* hat eine besonders interessante Auswahl an Fruchtsirupen im Sortiment. Ich liebe z.B. Tschin–Tschin, eine Mischung aus Apfelsaftkonzentrat und Wacholderbeeren. So erhalten meine Cocktails im Handumdrehen den beliebten bitteren Geschmack, der in herkömmlichen Produkten z.B. durch Chinin entsteht, einem Stoff, der u.a. die Arbeit deiner Leber stört. 

*Wenn ich in meinen Beiträgen konkrete Produkte empfehle, dann tue ich das nicht, weil ich dafür bezahlt werde. Ich gebe einfach gerne weiter, was sich für mich als empfehlenswert herausgestellt hat.

Cocktails – Die Magie der Kräuter und Gewürze

Aromatische Geschmackserlebnisse


Kräuter und Gewürze sind wahre Geschmacksexplosionen. Sie verleihen den alkoholfreien Cocktails und Limonaden nicht nur eine spannende Note, sondern bringen auch enorme gesundheitliche Vorteile mit sich. Von Minze über Basilikum bis hin zu Ingwer oder Kurkuma – experimentiere mit verschiedenen Aromen und entdecke neue Geschmackswelten.

MINZE: DIE Zutat, die jedem Cocktail, jeder Limo die besondere frische Note verleiht. Vielleicht hast du es dir bereits zur Gewohnheit gemacht, einfach deinem Wasser ein Minzblatt hinzu zu fügen. Schließlich wächst sie in so manchem Garten im Sommer fast zur Haustür herein, wenn du sie einmal angepflanzt hast. Bei mir ist das so. Ich liebe sie aber auch! Minze hat im Sommer ihren festen Platz nicht nur in Getränken. Ich gebe sie über Salate, in Dressings und über Gemüsegerichte. Minze ist für mich Sommer im Glas und auf dem Teller. 
Um den Geschmack zu intensivieren mixe ich immer ein Minzblatt mit der Flüssigkeit, dem Obst oder dem Gemüse – je nach Cocktail. Durch den Mixvorgang entfalten sich die Armomen noch einmal deutlich mehr. 

Frisches Obst und Gemüse – Die Stars im Glas

Gesundheit zum Trinken


Die Sommerzeit ist die Hochsaison für frisches Obst und Gemüse. Warum also nicht die gesunden Vitaminbomben in unsere Drinks integrieren? Fruchtige Smoothies, spritzige Zitronenlimonaden oder erfrischende Gurken-Minz-Drinks sind nur einige Beispiele dafür, wie wir die Natürlichkeit von Cocktails und Limonaden betonen und gleichzeitig Vitalstoffe aufnehmen. 

Rezepte – Cocktails und Mixgetränke 

Für deinen gesunden Genuss ohne Reue

Bei meiner Suche nach Inspirationen bin ich auf die "Kühle Kanne" der Firma Sonnentor gestoßen. Hier kannst du deinen Wasserkocher in den Sommerurlaub schicken, denn diese Kräuter- und Fruchtmischungen werden mit kaltem Wasser übergossen. So hast du innerhalb einer Stunde eine wunderbare Grundlage für eine gesunde Limonade oder einen Cocktail. 

Natürlich kannst du diese Idee aufgreifen und deinen Lieblingstee einfach kalt stellen und als Grundlage verwenden. Mit dem Saft einer Zitrone oder Limette ein paar Beeren und/oder etwas Ingwer ist im Handumdrehen eine leckere Limo im Glas. 

*Wenn ich in meinen Beiträgen konkrete Produkte empfehle, dann tue ich das nicht, weil ich dafür bezahlt werde. Ich gebe einfach gerne weiter, was sich für mich als empfehlenswert herausgestellt hat.

GRAPEFRUIT – COCKTAIL

alkoholfreier Grapefruit Cocktail
ZUTATEN UND ZUBEREITUNG:

2 EL Tschin–Tschin (Fa. Sonnentor), altern. Saft einer Limette mit dem Saft einer ausgepressten rosa Grapefruit in einem Glas mit Eiswürfeln mischen und mit Wasser auffüllen. Ein Minzblatt rundet den Geschmack ab. 

VARITATIONEN:
Intensiver wird Geschmack, wenn du die Grapefruit mit einem Teil der Minze im Mixer pürierst und dann mit Wasser auffüllst. 

Anstatt der Grapefruit eignet sich auch Rhabarber- oder Zitronensaft.

Anstatt der Minze probier es mal mit Thymian. 

ERDBEER–BASILIKUM–SPRITZER

alkoholfreier Erdbeeren-Limes
ZUTATEN UND ZUBEREITUNG:

125 g Erdbeeren mit dem Saft einer Limette und 3 Basilikumblättern im Mixer Pürieren und in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas geben. 
Mit Wasser auffüllen und mit einer
Zitronenscheibe, Erdbeeren oder Basilikum dekorieren.

VARIATIONEN:
Alternativ zu den Erdbeeren kannst du auch andere Beeren probieren (Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren).

Das Basilikum kann je nach Belieben durch Minzblätter ersetzt werden.

Auch mit Melonen anstatt der Beeren funktioniert dieses Rezept ganz wunderbar. 

Für einen intensiveren Geschmack verwende ich 1 - 2 EL Tschin–Tschin der Fa. Sonnentor.

ROTE – BETE – SPRITZER

Rote-Beete-Spritzer
ZUTATEN UND ZUBEREITUNG:

1 Rote Bete Knolle schälen mit dem Saft einer Limette oder Zitrone und einem Minzblatt im Mixer pürieren.
In ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas geben und mit Wasser auffüllen. 

Sollte sich Schaum an der Oberfläche bilden, kannst du ihn abschöpfen.

VARIATIONEN:
Hier kannst du kreativ werden und mit anderen Gemüsesorten und Kräutern experimentieren:

  • Möhre mit Petersilie
  • Tomate mit Basilikum
  • Gurke mit Dill

Auch hier bekommt der Cocktail durch 1 EL Tschin–Tschin eine besondere Note. 
Bist du auf den Geschmack gekommen? Dann leg los... Im Grunde sind deiner Phantasie hier wenig Grenzen gesetzt. Der Rote-Bete-Spritzer ist z.B. eher das Ergebnis einer "Verzweiflungstag", weil mich die Fülle in meinem Hochbeet gerade echt fordert. Dass er uns sooo gut schmeckt, damit hatten wir nicht gerechnet. Vielleicht erwartet dich beim Experimentieren ja auch die ein oder andere Überraschung. 

Ich wünsche dir jedenfalls viel Freude beim Ausprobieren und natürlich beim Genießen der langen, herrlich warmen Sommerabende.

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